Stressbewältigung durch PEP® – die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie & Therapie
nach Dr. Michael Bohne
effektiv, nachhaltig, neuro-wissenschaftlich fundiert
Stressbewältigung – wieso eigentlich?
Stress gehört zum Leben dazu, ganz ohne geht es nicht, und das ist auch gut so: Er sichert unser Überleben und kann uns in Maßen sogar zu Höchstleistungen verhelfen. Im Körper werden die Hormone Epinephrin/Adrenalin/Noradrenalin und das Glucocorticoid Cortisol ausgeschüttet.
Problematisch wird es, wenn der Ausnahmezustand zum Dauerzustand wird. Bleibt unser Nervensystem über längere Zeit in Alarmbereitschaft, wirkt sich das spürbar negativ auf Körper und Psyche aus: Der Cortisolspiegel bleibt dauerhaft erhöht, wodurch das Immunsystem weniger effizient arbeitet und wir Erschöpfung, Schlafproblemen und innere Unruhe empfinden.
Glücklicherweise können wir lernen, das Nervensystem gezielt zu beruhigen und insbesondere den Vagusnerv zu aktivieren. Wir können lernen, Stress wirksam abzubauen, bevor daraus chronische Beschwerden oder ein Burnout werden. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie sich Stress bemerkbar macht, welche Wege zur Stressbewältigung es gibt und wie ich Sie als Psychologin in Köln oder online dabei unterstützen kann.
Wie äußert sich Stress?
Es gibt zwei Arten von Stress: den anspornenden Eu-Stress, der uns kurzfristig leistungsfähiger macht, und Stress, der sich gegen uns selbst richtet mit dauerhafter Alarmbereitschaft, die uns zermürbt (Di-Stress). Je häufiger wir in diesen Zustand geraten, desto überreizter reagiert unser Nervensystem darauf. Das bringt uns um den Schlaf und die Fähigkeit, zur Ruhe zu kommen.
Stress zeigt sich auf vier Ebenen. Kennen Sie diese Anzeichen von sich?
- Körperlich: Anspannung, schneller Herzschlag, vermehrtes Schwitzen, unwillkürliche Bewegungen/Zuckungen, Engegefühl in der Brust
- Gedanklich: „Das schaffe ich sowieso nicht“, „die müssen doch sehen, was ich alles leiste“, „ich bin nicht gut genug“ oder „Mir ist das alles zu viel“
- Emotional: sich ausgelaugt, kraftlos oder ärgerlich fühlen
- Verhalten: Gereiztheit, andere unterbrechen, übermäßiger Konsum von Alkohol, Essen, Drogen
Halten mehrere dieser Anzeichen über längere Zeit an, lohnt es sich, genauer hinzuschauen, bevor daraus eine chronische Überlastung oder gar ein Burnout wird.
Warnzeichen, die auf eine stärkere Erschöpfung hindeuten können:
- Anhaltende Müdigkeit trotz Erholungsphasen
- Schlafstörungen oder nächtliches Grübeln
- Zunehmende innere Distanz zu Arbeit oder Alltag
- Nachlassende Konzentration und Entscheidungsfähigkeit
- Das Gefühl, „nur noch zu funktionieren“
- Innere Leere und Freudlosigkeit
Einzelne Symptome bedeuten noch keinen Burnout; bei anhaltender oder starker Symptomatik ist ggf. eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Wege zum Stressabbau
Stressabbau lässt sich an drei Punkten ansetzen:
- Bei den Stressoren selbst
- Bei der eigenen Bewertung der Situation und
- Bei der körperlichen Stressreaktion
Kurzfristige Stressbewältigung:
- Bewegung (kurzer Spaziergang, Hände ausschütteln, Radfahren)
- Bewusste Bauchatmung, z. B. 4 Sekunden einatmen, 6-8 Sekunden ausatmen
- Klopftechnik nach Dr. Bohne
- Kaltes Wasser
- Die 10-10-10-Regel: Wie werde ich die Situation in 10 Tagen, 10 Wochen, 10 Monaten bewerten?
Langfristig bei anhaltender Belastung:
- Eigene Stressoren identifizieren, z. B. mit einem Stresstagebuch
- Blockierende Denkmuster erkennen und hinterfragen (z. B. „Wenn etwas liegen bleibt, habe ich versagt“)
- Innere Antreiber wie Perfektionismus oder „Ich darf niemanden enttäuschen“ bewusst machen
- Resilienz stärken: Die innere Widerstandskraft lässt sich ein Leben lang trainieren
Diese Ansätze helfen, das eigene Nervensystem nachhaltig zu beruhigen und den Cortisolspiegel wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. Neben klassischen Methoden der Stressbewältigung gibt es auch innovative, körperorientierte Verfahren, die gezielt an der Stressreaktion selbst ansetzen.
PEP® als wirksame Methode zur Stressbewältigung
Eine besonders gut erforschte Methode, um das Nervensystem schnell zu beruhigen, ist PEP® (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) nach Dr. Michael Bohne. Dabei kommt eine spezielle Klopftechnik zum Einsatz, die belastende Gefühle wie Angst, innere Unruhe oder Stress gezielt reduzieren kann – direkt im Moment des Erlebens.
PEP® eignet sich besonders, wenn Sie:
- eine Klopftechnik gegen Anspannung erlernen möchten
- schnelle, spürbare Entlastung in akuten Stresssituationen suchen
- Ihre Stressreaktion nicht nur verstehen, sondern körperlich regulieren möchten
[Mehr Über PEP® erfahren und die Klopftechnik lernen]
(Link zur bestehenden PEP-Unterseite)
Mein Angebot als Psychologin in Köln
Ich bin Diplom-Psychologin und habe zusätzliche Qualifikationen in systemischer Beratung, Mediation und Supervision. Ich habe mehrere Entspannungsverfahren wie PMR (Progressive Muskelrelaxation) und Bodyscan gelernt und kann sie auf Wunsch vermitteln. Seit Jahren helfe ich Menschen dabei, ihre persönlichen Stressoren zu erkennen und individuelle Wege aus der Überlastung zu finden in Seminaren oder im Coaching. Das kann ich jetzt noch besser durch PEP®, der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie – schnell, effektiv und mit direkter Reorganisation von neuronalen Netzwerken im Gehirn, wissenschaftlich gesichert.
Gemeinsam analysieren wir systematisch:
- Welche beruflichen und privaten Belastungen wirken derzeit auf Sie ein?
- Wo überschreiten Sie regelmäßig Ihre eigenen Grenzen?
- Welche persönlichen Stressverstärker spielen eine Rolle?
- Wie können Sie Erholung fest in Ihren Alltag integrieren?
- Was hindert Sie daran, Dinge umzusetzen, obwohl sie es schon besser wissen?
Es gibt kein Patentrezept, das für alle passt, deshalb entwickeln wir gemeinsam Lösungswege, die zu Ihrem Leben passen. Erste Erleichterung erleben meine Klienten und Klientinnen meist schon in den ersten 2-3 Sitzungen à 2 Stunden. Mit 5-6 Sitzungen kann eine dauerhaft gut funktionierende Stressbewältigung erreicht werden.
Was bringt Ihnen eine ganzheitliche Stressbewältigung?
- Zunehmende Gelassenheit und Zuversicht
- Ausgeglichene Stimmungslage
- Abbau von Angst
- Verbesserung von nervösen Magen- und Darm-Beschwerden
- Abklingen von Ein- und Durchschlafstörungen
- Verbesserung von Kopfschmerzen
Möchten Sie den ersten Schritt gehen? Vereinbaren Sie einen zeitnahen Termin.
Gemeinsam finden wir heraus, welcher Weg für Sie der richtige ist, um Ihr Nervensystem zu beruhigen und Stress nachhaltig abzubauen. Sie entscheiden jederzeit selbst, ob es Ihnen hilft und Sie weitermachen möchten.
Häufig gestellte Fragen …
Bringt das wirklich etwas oder redet man nur?
Ich stelle ein paar kurze Fragen, höre zu und gemeinsam klären wir Ihr Ziel. Um grundlegende Muster zu erkennen, muss ich nicht alles wissen. Wir arbeiten verbal und nonverbal. Am Ende der Sitzung haben Sie ein greifbares Ergebnis.
Wie schnell merke ich eine Entlastung?
Wir steigen sofort ganz konkret ein. Erste Erfolge beim Abbau von Stress werden Sie ab der ersten Sitzung erleben.
Kann ich das Gelernte im stressigen Alltag anwenden?
Ja, denn vieles ist überall und jederzeit anwendbar.
Muss ich mein ganzes Leben umstellen?
Nein. Ziel ist es, ihr jetziges Leben besser zu leben. Sie entscheiden selbst über den Umfang Ihrer Veränderungen und ab wann der Stresslevel für Sie passt.
Falle ich danach in alte Muster zurück?
Wir arbeiten genau an Ihrer Befürchtung: Welche verborgenen Aspekte haben Sie bisher daran gehindert, ein ungesundes Muster dauerhaft zu verändern? Das können unbewusste Loyalitäten sein.
Was kostet es?
Ich berechne nach Stundenaufwand und Sie bezahlen mich nach Erhalt einer Rechnung. Das Stundenhonorar beträgt 200 €. Mir ist wichtig, dass Stressbewältigung für Sie zugänglich ist. Bei begrenztem Budget – etwa als Studierende:r, Auszubildende:r oder in einer finanziell angespannten Situation – sprechen Sie mich an. Wir finden eine Lösung!
Geht es auch online?
Ja. Allerdings hilft es, zumindest die erste Sitzung in Präsenz zu machen, damit ich Ihre Körpersprache kennenlernen kann.

